Mittwoch, 15. August 2012

Südzipfel der Toskana

Der gestrige Tag sollte ein Abenteurer Tag werden:

Nach dem noblen Frühstück gings auf der Chianti Straße nach Siena, die man als Hauptstadt der Toskana kennt. Siena würde ich mit "Stadt ohne Parkplatz" übersetzen. Nach über einer Stunde suchen fahren wir von einem Parkplatz nahe dem Einkaufszentrum mit dem Bus in die Innenstadt. Bei der Mittagshitze knipsen wir nur ein paar Bilder und sind schon wieder dahin.

Bei Orbetello sollte dann das nächste Abenteuer warten: zuerst sind wir durch Porto S. Stefano und dachten uns, wir fahren die Runde auf der Halbinsel nach Porto Ercole. Die Straße ist aber eigentlich Geländewagen vorbehalten: die Straße an sich ist super schmal, rechts gehts ohne Leitplanke den Hang hinunter. Dann noch das beste Stück: auf 4km gibts keinen Asphalt, nur ausgewaschene Schotterstraßen bei denen man Schlangenlinien fahren muß um nicht aufzusitzen. Dabei ist die Straße auf Google Maps als normale Landstraße eingezeichnet. Tztztz.

Der Plan, sich ein Hotel am Meer zu suchen fiel bald ins Wasser: aufgrund des Feiertages ist fast alles ausgebucht. Also Plan B: in Capalbio ein Bed & Breakfast gefunden und den Giardino dei Tarocchi besucht. Wieder über ausgewaschene Schotterstraßen aber diesmal nur, weil die Beschilderung einfach zu Ende war und auf der Homepage eine falsche Adresse stand, die Google Maps nur per Schotterstraße erreichte.

Der Aperol Spritz in Capalbio war dafür ein krönender Abschluss des Tages.