Freitag, 24. August 2012

Na dann fahr ma halt mal 1600 km

Von 22:30 Uhr bis 9:30 Uhr mal schnell die ersten 1160 km von Vaccarizzo bis nach Udine runtergespult. Als Belohnung gibts gegrillten Lachs :-)
Übernachtung dann in Villach und am SA Vormittag die restlichen 300km bis ins schöne Neustadtl B-)




Dienstag, 21. August 2012

In nur 22 Schritten zum Kaffee

Nachdem der ganze Vormittag mit dem Service des Autos draufgegangen war (schließlich galt es eine 15 Ampere (!) Sicherung zu tauschen) war Nachmittag Zeit für ein weiteres Projekt:
In nur 22 Schritten zum Kaffee:
Die Bilder sind zwar selbst sprechend doch möchte ich die einzelnen Schritte zusätzlich beschreiben:
1) schön alles vorbereiten
2) Wasser in den Unterteil füllen
3) Sieb (also eigentlich Filter rein) und Kaffee drauf
4) Kaffee bis oben hin und schön glatt streichen
5) Oberteil drauf...
6) ...und fest zuschrauben
7) Gasherd an
8) Kaffeemaschine drauf
9) Wasser in Minitopf füllen
10) Zweite Gasherdplatte an
11) Minitopf auf die zweite Platte
12) Warten...
13) Plötzlich beginnt Kaffee zu fließen
14) Kaffee beim raufkommen beobachten
15) schöne Schaumkrone beobachten
16) jetzt kommt nur noch Dampf raus. Also Gasplatte aus.
17) Kaffee in Heferl leeren
18) mehr kommt da nicht! Jetzt kommt der Minitopf ins Spiel:
19) Minitopf vom Herd nehmen - VORSICHT: HEISS!
20) Wasser in Heferl beimengen
21) Gas aus
22) Löffel ins Heferl fertig. Jetzt muss man das Ganze nur noch eine halbe Stunde abkühlen lassen und schon kann man den Kaffee genießen!
P.S.: da fragt man sich, wie die hier einen Espresso für nur einen Euro verkaufen können ;-)

P.P.S.: Google ist der Meinung, das es viel spannender ist, wenn die Bilder in irgendeiner Reihenfolge angezeigt werden. Also viel Spaß beim richtig sortieren 8-)






















Bildeindrücke

Ein paar Momente festgehalten (nachdem Google der Meinung ist, dass manche Bilder um 90 Grad gedreht besser aussehen, müsst ihr einfach den Kopf schief halten) :-/







Sonntag, 19. August 2012

Dolce far niente - das süße Nichtstun

Da sind wir nun in einem 1500 Seelen Dorf und leben das italienische Nichtstun: essen, schlafen, sich vor der Sonne verstecken, wieder essen, wieder schlafen,...

 Genauer gesagt sieht der typ. Tagesablauf so aus:
 1) aufstehen und Frühstücken: einen Espresso ( gut, aber viel zu wenig Kaffee für mich) mit Süßem: Kuchen, Kekse, Crossant,... . Käse, Schinken oder gar ein Ei wird man nicht finden.
2) am Vormittag einen schönen Strand suchen und dann beobachten, wie es zig Andere ebenso machen und sich schön am Strand entlang schlichten. Soweit das Auge reicht nur Sonnenschirme. Unter diesem versucht man sich dann vor der Sonne zu verstecken, dazwischen natürlich die eine oder andere Abkühlung im Wasser.
3) um die Mittagszeit geht's dann ab nach Hause um zu essen. Danach ab in die Horizontale: Siesta ist angesagt.
 4) am Nachmittag geht's dann entweder zurück an den Strand oder Verwandte besuchen. Das ist eine schöne Sache, denn anstatt sich vor dem Fernseher zu verkriechen wird fleißig getratscht. Ja, und natürlich auch gegessen und Kaffee (also Espresso) getrunken.
5) Abendessen gibt's erst spät gegen 20 Uhr - und danach wieder mit den Sesseln vor's Haus zum tratschen und Gegend schauen.

 Mein italienisch reicht gerade mal aus, um den einen oder anderen Wortfetzen aufzufangen. Mit der Gestikulierung schaffe ich des dann sogar Teilen des Gespräches zu folgen. Oder auch, den calabresischen Dialekt vom Hochitalienisch zu unterscheiden ;-)

 Irgendwie haben wir es beide geschafft, uns zu verkühlen. Klimaanlage im Auto sei Dank. Lustig, wenn man sich unter einem Sonnenschirm bei brütender Hitze schnäuzt ;-)

 Werde in den nächsten Tagen versuchen, ein paar Fotos einzufangen!

Donnerstag, 16. August 2012

Küstenstraßenverkehrschaos und Aschestadt

In Salerno haben wir eine Wohnung bekommen: die Restaurant Besitzerin hatte keine Zimmer mehr frei, aber ihre Cousine, di scheinbar ihre zu große Wohnung aufgeteilt hat. So bekommen wir auch das Frühstück zum Bett geliefert und zahlen nur €70 die Nacht. Bis jetzt die günstigste Unterkunft unseres Trips. 

Nach der heißen Nacht gings zum Tagesausflug über die Amalfiküste nach Pompeji.

Für erstere braucht man ein extra Pack Ruhe und eine funktionierende Hupe; für das Zweitere wahrscheinlich 2 Tage Zeit. Und Sonnencreme. Und eine Karte würde auch helfen. Naja, die € 11 Eintritt pro Person hätten wir uns wahrscheinlich sparen können.


Südlich nach Salerno

Gestern gabs nicht viel zu sehen, außer Gegend. Viel Gegend. Und doch, fallen mir lustige Details auf:
Die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind gut gemeinte Ratschläge, an die sich niemand hält.
Manche Mautstellen kommen einfach aus dem nichts, wo dann jemand pauschal € 2,10 kassiert. Man stelle sich das einmal vor: den ganzen Tag nix anderes tun, als € 2,10 zu kassieren.

Die Städte kämpfen alle mit Parkplatzmangel. Manche lösen es kreativ: €2 pro Stunde.

Abends isst man in einem Lokal in der Fußgängerzone. Bis auf die paar Anrainer die sich durch die engen Straßen mühen. Und natürlich die unzähligen Mopeds und Motorräder, die allgegenwärtig sind.

Die Zweiräder tauchen aus dem Nichts auf, überholen immer und überall und Hupen immer lustig- damit man sie nicht übersieht.

Nett zu beobachten sind auch die alten Leute: anstatt sich vor den TV zu pflanzen setzen sie sich einfach in die Gassen und beobachten das Geschehen; Manche kommentieren dann auch fleißig.

Die Herren mittleren bis jüngeren Alters folgen alle einem eigenartigen Trend: Herrenhandtaschen. In allen Farben und Materialien hängen sie um die Schulter und Hals. Praktisch vielleicht, aber sicher nichts für mich. Zumal sie dann trotzdem die Brieftasche in der Hosentasche verstauen.

Mittwoch, 15. August 2012

Südzipfel der Toskana

Der gestrige Tag sollte ein Abenteurer Tag werden:

Nach dem noblen Frühstück gings auf der Chianti Straße nach Siena, die man als Hauptstadt der Toskana kennt. Siena würde ich mit "Stadt ohne Parkplatz" übersetzen. Nach über einer Stunde suchen fahren wir von einem Parkplatz nahe dem Einkaufszentrum mit dem Bus in die Innenstadt. Bei der Mittagshitze knipsen wir nur ein paar Bilder und sind schon wieder dahin.

Bei Orbetello sollte dann das nächste Abenteuer warten: zuerst sind wir durch Porto S. Stefano und dachten uns, wir fahren die Runde auf der Halbinsel nach Porto Ercole. Die Straße ist aber eigentlich Geländewagen vorbehalten: die Straße an sich ist super schmal, rechts gehts ohne Leitplanke den Hang hinunter. Dann noch das beste Stück: auf 4km gibts keinen Asphalt, nur ausgewaschene Schotterstraßen bei denen man Schlangenlinien fahren muß um nicht aufzusitzen. Dabei ist die Straße auf Google Maps als normale Landstraße eingezeichnet. Tztztz.

Der Plan, sich ein Hotel am Meer zu suchen fiel bald ins Wasser: aufgrund des Feiertages ist fast alles ausgebucht. Also Plan B: in Capalbio ein Bed & Breakfast gefunden und den Giardino dei Tarocchi besucht. Wieder über ausgewaschene Schotterstraßen aber diesmal nur, weil die Beschilderung einfach zu Ende war und auf der Homepage eine falsche Adresse stand, die Google Maps nur per Schotterstraße erreichte.

Der Aperol Spritz in Capalbio war dafür ein krönender Abschluss des Tages.





Montag, 13. August 2012

Mailand, Pisa, Toskana

Mit Mailand waren wir schnell fertig: mit der Metro zum Dom, ein paar Fotos, zurück zum Auto, fertig. Unserer Meinung nach kann man die Stadt auf seiner Reise getrost auslassen.

Ein paar Stunden und Autobahnkilometer später machten wir auch schon Bilder vom schiefen Turm von Pisa. Natürlich auch welche, auf denen es so aussieht, als würden wir den Turm stützen oder um schmeißen. Wahrscheinlich kommen die Leute nur wegen dem her. Bei uns war es zumindest der Grund ;-)

Die ersten lustigen italienisch Versuche von mir geben Grund zum lachen: am Eingang des Restaurants, die Kellnerin: "Buena Sera" (Guten Tag). Darauf ich: "Arrivederci" (auf Wiedersehen)
:-D

Übernachtet haben wir dann in der Toskana im La LOCANDA di PIETRACUPA (www.locandapietracupa.com) - das Restaurant ist zwar teuer aber wirklich gut. Die Flasche Chianti haben wir gut unter den zig verschiedenen Sorten ausgewählt, man erkennt schon, dass wit im Chianti-Gebiet sind :-)





Sonntag, 12. August 2012

Start des Italien Roadtrips 2012

Am ersten Tag gings vom schönen Neustadtl über Salzburg, Bad Reichenhall (DE), Innsbruck, Bozen (IT), Gardase (IT) nach Mailand (IT).

Lustig dabei die unterschiedlichen Autobahn-Ausbaustufen:
-) Österreich mit Mautpickerl ist ja eigentlich gut ausgebaut.
-) DE kostet nix, hat aber auf dem Stück auch nix zu bieten (meist fehlt sogar der Pannenstreifen)
-) IT mit der Kilometer abhängigen Maut ist sehr fesch ausgebaut.

In Mailand sind wir um gute 2 h später angekommen, weil wir die Autobahn für eine Abkürzung rund um den Gardasee verlassen haben. Schön anzusehen, aber langsam zum weiter kommen ;-)

Mailand selbst hat ums am ersten Abend enttäuscht: keine saubere Stadt, ziemlich ausgestorben und dann noch der Leger im Restaurant: ein Aperol Spritz (ja, wirklich nur einer) für € 9,- ; da war das Essen plötzlich auch nicht mehr so gut. Da muss der Dom morgen ganz schön was bieten um das wieder aus zu bügeln :-)

P.S.: wer errät, welche Brücke das ist darf auch springen :-)