Als am gestrigen Sonntag der ZIB-Moderator meinte, dass ein Viertel der Zeit rum wäre, wurde mir klar: huch, das wird zach.
Bis Oster-Montag soll das Land eingefroren bleiben. Viele Firmen wurden per Gesetzt geschlossen (z.B. Handel) aber vielen Branchen steht's offen weiter zu werken, so auch am Bau. Wie auf Baustellen der Mindestabstand von 1m eingehalten werden soll ist fraglich. Die STRABAG ist vorgeprescht und hat alle 1.000 Baustellen eingestellt. Landsteiner ist auch seit 16.3.2020 im Notbetrieb. Die Reaktionen der Großkunden könnten unterschiedlicher kaum sein.
In der IT machen wir gerade rießen Sprünge vorwärts: HomeOffice haben wir fast für die gesamte Administration eingerichtet - läuft sehr gut. Videokonferenzen haben wir mit TeamViewer erschlagen und auch Microsoft Teams in Umlauf gebracht. Ohne Office 365 geht damit auch schon einiges - in der Administration ist man leider etwas im Blindflug unterwegs.
Zu Hause haben Teresa und ich uns einen Wochenplan überlegt: Viola ist täglich bis 9 Uhr bei Oma und Opa, danach teilen Teresa und ich uns die Woche ein. Leider klappt's bei mir nicht so 100% - in der EDV kommt halt leider auch mal was dazwischen.
Viola nimmt's sportlich, weil ja draußen der Virus ist. Einmal hat sie nach dem Kindergarten gefragt, ansonsten wird sie ja gut Unterhalten: nein, nicht nur Video schauen sondern auch Höhlen bauen, raus gehen und die Haushaltsarbeiten in Spiele verwandeln. Allerdings ist das für Mama und Papa durchaus anstrengend. Vor allem, weil wir ja gerade so schön Grenzen testen :-D
Montag, 23. März 2020
Mittwoch, 18. März 2020
Quarantäne Tag 3 - CoVid-19 im Jahr 2020
Seit Sonntag 15.3.2020 stehen wir also unter Quarantäne. Oma Waltraud arbeitet in Ardagger, wo ein Infizierter einkaufen war. Im Bescheid der BH steht zwar nix von den Angehörigen, da wir aber täglich mit Mama im Kontakt sind, haben wir uns auch in die "Absonderung" gegeben.
Seit letzen Freitag (den 13.3.2020) haben sich die Ereignisse überschlagen: nachdem der Virus in China eine 11 Mio. Stand (Wuhan) lahm legte hat's Italien ziemlich grauslich erwischt: der Andrang an Intensivstations-Betten war zu hoch, einige starben. Das gemeine am Virus: man ist 5-7 Tage ansteckend, bevor man die ersten Symptome zeigt. Die Krankheit selbst ist für gesunde Erwachsene kein Problem - bei Vorerkrankungen und älteren Leuten sieht's da schon anders aus.
Viola haben wir seit Donnerstag 12.3.2020 vom Kindergarten zu Hause gelassen.
Ich selbst bin auch am Freitag den 13. schon zu Hause geblieben um auf Viola aufzupassen und mir dann ab Nachmittag zu überlegen, wie wir Teleworking für die Firma ausrollen könnten. Es folgte ein arbeitsintensives Wochenende - bei schönstem Wetter brachten wir 30 KollegInnen Remote in die Firma.
Für zu Hause haben wir uns einen Stundenplan zurecht gelegt: wer darf wann arbeiten, muss wann kochen und schaut wann auf Viola. In der Früh kommt sie von ca. 6.30 Uhr bis 9:30 Uhr zu Oma und Opa. Danach schaut mal Teresa, mal ich auf die Kleine. Für mich ist das doch sehr Kräfte raubend, weil das Firmentelefon auch in der Kinderbetreuungs-Zeit läutet. Gott sei Dank hab ich einen so fleißigen Kollegen, der mir so vieles abnimmt.
Wir telefonieren täglich mehrmals für viele Minuten (wenn nicht Stunden) mit Ybbssitz. Jana ist natürlich auch zu Hause und sehnt sich genauso wie Viola nach Gesellschaft. Also läuft das iPad fast ununterbrochen - auch wenn die beiden grad nicht im Bild sind.
Der innerfamiliäre Kontakt auch mit Wien ist zurzeit um vieles höher, was eigentlich sehr schön ist.
Im Hinterkopf hab ich aber die Gewitterwolken, die über die Wirtschaft aufziehen. Denn viele Branchen sind gestoppt, auch Landsteiner hat geschlossen. Kurzarbeit wird's geben, das wird auch finanzielle Einbußen nach sich ziehen. Ein Kollege meinte, dass uns das wohl noch laaaaange beschäftigen wird, er schätzt, dass es 3 Jahre dauern wird, ehe alles wieder so ist wie vorher. Die Frage ist, ob wir's wieder genauso haben wollen wie vorher :-)
Seit letzen Freitag (den 13.3.2020) haben sich die Ereignisse überschlagen: nachdem der Virus in China eine 11 Mio. Stand (Wuhan) lahm legte hat's Italien ziemlich grauslich erwischt: der Andrang an Intensivstations-Betten war zu hoch, einige starben. Das gemeine am Virus: man ist 5-7 Tage ansteckend, bevor man die ersten Symptome zeigt. Die Krankheit selbst ist für gesunde Erwachsene kein Problem - bei Vorerkrankungen und älteren Leuten sieht's da schon anders aus.
Viola haben wir seit Donnerstag 12.3.2020 vom Kindergarten zu Hause gelassen.
Ich selbst bin auch am Freitag den 13. schon zu Hause geblieben um auf Viola aufzupassen und mir dann ab Nachmittag zu überlegen, wie wir Teleworking für die Firma ausrollen könnten. Es folgte ein arbeitsintensives Wochenende - bei schönstem Wetter brachten wir 30 KollegInnen Remote in die Firma.
Für zu Hause haben wir uns einen Stundenplan zurecht gelegt: wer darf wann arbeiten, muss wann kochen und schaut wann auf Viola. In der Früh kommt sie von ca. 6.30 Uhr bis 9:30 Uhr zu Oma und Opa. Danach schaut mal Teresa, mal ich auf die Kleine. Für mich ist das doch sehr Kräfte raubend, weil das Firmentelefon auch in der Kinderbetreuungs-Zeit läutet. Gott sei Dank hab ich einen so fleißigen Kollegen, der mir so vieles abnimmt.
Wir telefonieren täglich mehrmals für viele Minuten (wenn nicht Stunden) mit Ybbssitz. Jana ist natürlich auch zu Hause und sehnt sich genauso wie Viola nach Gesellschaft. Also läuft das iPad fast ununterbrochen - auch wenn die beiden grad nicht im Bild sind.
Der innerfamiliäre Kontakt auch mit Wien ist zurzeit um vieles höher, was eigentlich sehr schön ist.
Im Hinterkopf hab ich aber die Gewitterwolken, die über die Wirtschaft aufziehen. Denn viele Branchen sind gestoppt, auch Landsteiner hat geschlossen. Kurzarbeit wird's geben, das wird auch finanzielle Einbußen nach sich ziehen. Ein Kollege meinte, dass uns das wohl noch laaaaange beschäftigen wird, er schätzt, dass es 3 Jahre dauern wird, ehe alles wieder so ist wie vorher. Die Frage ist, ob wir's wieder genauso haben wollen wie vorher :-)
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