Der Vormittag stand im Zeichen des Züricher Zoos. Teresa war seit einer Ewigkeit nicht mehr gewesen. Ich vor ziemlich genau 2 Jahren, damals aber bei gut 30 Grad um ein Känguru zu besichtigen.
Am Nachmittag staunten wir nicht schlecht im Uhremmuseum in der Bahnhofstraße: von Beginn der Zeitmessung, bei der der Tag in 12 Teile geteilt wurde bis hin zu den ersten elektronischen Uhren.
Die ersten mechanischen Uhren hatten nur eine Genauigkeit von +/- 30 Minuten und wurden mit Sonnenuhren wieder kalibriert. Erst mit der Eisenbahn und Seren Fahrplänen wurde der Minute mehr Bedeutung geschenkt.
Bis vor dem 30 jährigen Krieg spielte Nürnberg und Augsburg eine große Rolle bei wer Zeitmessung. Durch die Vertreibungen ließen sich einige Uhrenbauer im der Schweiz nieder und somit wurde sie der Inbegriff für genaue Uhren.
Am besten gefiehlen mir die mechanische Uhr mit Dockingstation für eine Taschenuhr, die dann auch noch zu Mitternacht kalibriert wurde. Und das alles ohne Elektronik - für mich kaum vorstellbar.
Die Idee der französischen Revolution, den Tag in 10 Stunden zu je 100 Minuten einzuteilen gefiel mir auch ganz gut. Aufgrund der Bequemlichkeit der Menschen setzte sich diese Einteilung aber nicht durch.
Abendessen hatten wir ein typisch Schweizerisches: ein Käsefondues. Kann ich jedem sehr empfehlen! Gleichzeitig empfehle ich aber auch genug Kleingeld einzustecken, denn die Schweiz wird auch ihrem teuren Ruf gerecht: gut EUR 100 war uns das Erlebnis wert.
Für den Silvesterabend haben wir uns einen Tisch im "Crazy Cow" reserviert von dem wir dann zu Mitternacht in die Nähe des Züricher Sees gehen können, wo um 0:20 Uhr das große Feuerwerk stattfindet.
Vorweg wünsche ich allen schon mal einen guten Rutsch ins 2012er Jahr!